Check­out

Der Check­out ist der ent­schei­den­de letz­te Schritt im Online­shop: hier geben Kun­den ihre Lie­fer- und Zah­lungs­da­ten ein und schlie­ßen die Bestel­lung ab. Wie gut der Check­out gestal­tet ist, ent­schei­det mass­geb­lich über die Con­ver­si­on-Rate eines Shops. Ein durch­dach­ter Check­out senkt Kauf­ab­brue­che, erhöht das Ver­trau­en und sorgt für ein rei­bungs­lo­ses Ein­kaufs­er­leb­nis. Wer hier sorg­fäl­tig arbei­tet, holt einen Groß­teil sei­ner Inves­ti­ti­on in Mar­ke­ting und Pro­dukt­dar­stel­lung tat­säch­lich in Form von Umsatz zurück.

Was ist der Check­out?

Der Check­out umfasst alle Schrit­te ab dem Waren­korb bis zur Bestell­be­stä­ti­gung. Dazu gehö­ren Anga­ben zu Rech­nungs- und Lie­fer­adres­se, Aus­wahl der Ver­sand­art, Aus­wahl der Zah­lungs­art, Bestä­ti­gung der recht­li­chen Hin­wei­se und der fina­le Klick zum Kauf­ab­schluss. Auch eine optio­na­le Kon­to-Anla­ge und die Bestä­ti­gungs­sei­te nach dem Kauf gehö­ren in den Check­out-Pro­zess.

Aus Sicht des Kun­den ist der Check­out der Moment, in dem aus Inter­es­se eine Ent­schei­dung wird. Aus Sicht des Shops ist es der Moment, in dem aus Inves­ti­ti­on in Reich­wei­te und Pro­dukt­dar­stel­lung tat­säch­lich Umsatz ent­steht. Daher ver­dient kein ande­rer Bereich des Shops so viel Auf­merk­sam­keit wie der Check­out.

Was macht einen guten Check­out aus?

Ein guter Check­out ist kurz, klar und ver­ständ­lich. Kun­den ver­ste­hen jeder­zeit, in wel­chem Schritt sie sich befin­den und wel­che Kos­ten ent­ste­hen. Gebüh­ren, Ver­sand­kos­ten und Steu­ern wer­den trans­pa­rent aus­ge­wie­sen, Feh­ler­mel­dun­gen sind ver­ständ­lich for­mu­liert. Die Bedien­ober­flä­che ist mobil-opti­miert, weil ein gro­ßer Teil der Kaeu­fe über Smart­phone und Tablet erfolgt.

Auch Ver­trau­en ist ein wich­ti­ger Fak­tor. Sicher­heits­sie­gel, kla­re Kon­takt­in­for­ma­tio­nen, Trust-Logos der Zah­lungs­an­bie­ter und trans­pa­ren­te Hin­wei­se zu Ver­sand und Wider­ruf stär­ken das Ver­trau­en. Wer im Check­out zu viel Wer­bung, zu vie­le Cross-Sel­ling-Ver­su­che oder zu vie­le Pflicht­fel­der ein­setzt, ver­liert Kun­den in dem Moment, in dem sie eigent­lich abschlie­ßen wol­len.

Häu­fi­ge Stol­per­fal­len

Typi­sche Pro­ble­me sind unnö­ti­ge Pflicht­fel­der, ein erzwun­ge­nes Kun­den­kon­to, ver­steck­te Kos­ten am Ende des Check­outs und unkla­re Schalt­flä­chen. Wer die­se Hür­den ver­mei­det, redu­ziert Kauf­ab­brue­che und stei­gert die Abschluss­quo­te. Auch zu lan­ge For­mu­la­re, vie­le Schrit­te ohne kla­re Ori­en­tie­rung und unkla­re Feh­ler­mel­dun­gen sind regel­mäs­sig Aus­lö­ser für Abbrue­che.

Ein wei­te­rer Klas­si­ker ist ein Check­out, der mobil nicht gut funk­tio­niert. Wenn But­tons zu klein sind, Ein­ga­be­fel­der ver­rut­schen oder Tex­te unle­ser­lich wer­den, ver­lässt der Kun­de den Shop oft schon im ers­ten Schritt. Eine kon­se­quen­te Mobi­le-First-Opti­mie­rung ist daher Pflicht.

Ein­sei­ti­ger Check­out ver­sus mehr­stu­fi­ger Check­out

Es gibt zwei ver­brei­te­te Kon­zep­te. Beim mehr­stu­fi­gen Check­out führt der Shop den Kun­den durch klar getrenn­te Schrit­te: Adres­se, Ver­sand, Zah­lung, Prü­fung. Beim ein­sei­ti­gen Check­out (One-Page-Check­out) erfol­gen alle Ein­ga­ben auf einer ein­zi­gen Sei­te. Bei­de Ansät­ze haben Vor- und Nach­tei­le, oft ist die rich­ti­ge Lösung eine Misch­form, die mit kla­ren Sek­tio­nen arbei­tet.

Wel­che Vari­an­te passt, hängt von Sor­ti­ment, Ziel­grup­pe und Kom­ple­xi­tät der Bestel­lung ab. Für ein­fa­che Stan­dard­be­stel­lun­gen ist ein One-Page-Check­out oft am schnells­ten. Für Bestel­lun­gen mit vie­len Optio­nen, Son­der­va­ri­an­ten oder Geschenk­ver­pa­ckun­gen kann ein mehr­stu­fi­ger Check­out über­sicht­li­cher sein. Wich­tig ist, dass der Kun­de sich jeder­zeit ori­en­tie­ren kann.

Opti­mie­rung der Con­ver­si­on-Rate

Die Con­ver­si­on-Rate im Check­out ist eine der wich­tigs­ten Kenn­zah­len eines Online­shops. Sie zeigt, wie vie­le Kun­den, die den Check­out begon­nen haben, ihre Bestel­lung tat­säch­lich abschlie­ßen. Eine sys­te­ma­ti­sche Opti­mie­rung beginnt mit einer Ana­ly­se der Abbruch­punk­te, gefolgt von geziel­ten Tests und Anpas­sun­gen.

Bewähr­te Maß­nah­men sind die Reduk­ti­on von Pflicht­fel­dern, die Mög­lich­keit, als Gast zu bestel­len, klar erkenn­ba­re Schalt­flä­chen, trans­pa­ren­te Kos­ten­an­ga­ben, ein gut sicht­ba­rer Hin­weis zur Sicher­heit und ein ein­fa­cher Wech­sel zwi­schen Schrit­ten. A/B‑Tests hel­fen, Ände­run­gen mess­bar zu beur­tei­len und nicht nach Gefühl zu opti­mie­ren.

Mobi­le Check­out

Ein Groß­teil der Online­shop-Besu­che erfolgt heu­te über Smart­phones und Tablets. Der mobi­le Check­out muss daher beson­ders ein­fach, schnell und intui­tiv sein. Klar dimen­sio­nier­te Ein­ga­be­fel­der, gut sicht­ba­re Schalt­flä­chen, ein mög­lichst ein­fa­ches Ein­ga­be­er­leb­nis und schnel­le Lade­zei­ten sind Pflicht.

Auch die Aus­wahl der Zah­lungs­ar­ten spielt eine Rol­le. Mobi­le Wal­lets wie Apple Pay oder Goog­le Pay redu­zie­ren die Ein­ga­be auf weni­ge Klicks oder eine Fin­ger­ab­druck-Bestä­ti­gung. Wer hier die rich­ti­gen Zah­lungs­ar­ten anbie­tet und den Pro­zess sau­ber inte­griert, sieht das in der mobi­len Con­ver­si­on-Rate.

Recht­li­che Vor­ga­ben im Check­out

In Deutsch­land gel­ten stren­ge Vor­ga­ben für den Bestell­pro­zess. Die Schalt­flä­che zum Abschluss der Bestel­lung muss klar als zah­lungs­pflich­tig erkenn­bar sein, typi­scher­wei­se mit der Auf­schrift Jetzt kau­fen, Zah­lungs­pflich­tig bestel­len oder einer äqui­va­len­ten For­mu­lie­rung. Auch die Pflicht­an­ga­ben zu Preis, Ver­sand­kos­ten, Lie­fer­zeit, Mehr­wert­steu­er, Wider­rufs­recht und Daten­schutz müs­sen klar dar­ge­stellt wer­den.

Eine sorg­fäl­ti­ge recht­li­che Prü­fung vor dem Go-Live ist Pflicht. Ver­stö­ße gegen die Anfor­de­run­gen kön­nen zu Abmah­nun­gen und teu­ren Nach­bes­se­run­gen füh­ren. Bei BlueBranch arbei­ten wir an die­ser Stel­le eng mit den Kun­den zusam­men, um sicher­zu­stel­len, dass alle Pflicht­an­ga­ben kor­rekt ein­ge­bun­den sind und der Check­out sowohl rechts­si­cher als auch nut­zer­freund­lich ist.

Best Prac­ti­ces für den Check­out

Ein erfolg­rei­cher Check­out ist kurz, klar und ver­mit­telt Ver­trau­en. Wich­ti­ge Best Prac­ti­ces sind: Gast-Bestel­lung anbie­ten, Pflicht­fel­der auf das Not­wen­digs­te redu­zie­ren, kla­re Ver­sand­kos­ten und Lie­fer­zei­ten anzei­gen, Trust-Ele­men­te ein­bin­den, mobi­le Bedie­nung opti­mie­ren und gän­gi­ge Zah­lungs­ar­ten anbie­ten. Auch die Mög­lich­keit, im letz­ten Schritt noch­mals alles zu prü­fen, ist wich­tig.

Nach dem Kauf soll­te eine kla­re Bestä­ti­gungs­sei­te fol­gen, ergänzt durch eine promp­te E‑Mail. Hier lohnt es sich, dem Kun­den wei­te­re Infor­ma­tio­nen zur Lie­fe­rung, zum Kun­den­ser­vice und gege­be­nen­falls Cross-Sel­ling-Vor­schlä­ge zu zei­gen. Auch die Auf­for­de­rung zur News­let­ter-Anmel­dung oder zur Bewer­tung des Shops kann in die­ser Pha­se sinn­voll sein.

Fazit

Der Check­out ist der wich­tigs­te Bereich eines Online­shops, weil hier die Bestel­lung tat­säch­lich abge­schlos­sen wird. Ein durch­dach­ter, kla­rer, schnel­ler und rechts­si­che­rer Check­out ent­schei­det über Erfolg und Miss­erfolg eines Shops. Wer hier sorg­fäl­tig kon­zi­piert und kon­ti­nu­ier­lich opti­miert, holt einen Groß­teil des Mar­ke­ting-Bud­gets in Form von Umsatz zurück.

Bei BlueBranch beglei­ten wir Kun­den bei der Kon­zep­ti­on, Umset­zung und Opti­mie­rung des Check­outs. Wir ach­ten dar­auf, dass Con­ver­si­on, Recht und Tech­nik zusam­men­pas­sen, und sor­gen mit geziel­ten Tests und Ana­ly­sen dafür, dass der Check­out lang­fris­tig für hohe Abschluss­quo­ten sorgt.

Pra­xis-Hin­wei­se und Wei­ter­füh­ren­des

Wer ein Pro­jekt mit Bezug zu die­sem The­ma plant, soll­te die Ent­schei­dun­gen nicht iso­liert tref­fen. Statt­des­sen lohnt es sich, das gesam­te Zusam­men­spiel der betei­lig­ten Sys­te­me zu betrach­ten. Wel­che Daten kom­men woher, wel­che Pro­zes­se hän­gen davon ab, wel­che Stake­hol­der müs­sen ein­be­zo­gen wer­den. Eine ganz­heit­li­che Sicht spart Auf­wand und ver­mei­det spä­te­re Anpas­sun­gen am Sys­tem.

Auch der Blick in die Zukunft gehört zu jedem ernst­haf­ten Pro­jekt. Anfor­de­run­gen ändern sich, das eige­ne Geschäft ent­wi­ckelt sich wei­ter, neue Kanä­le kom­men hin­zu. Wer beim Kon­zept genug Spiel­raum lässt und auf erwei­ter­ba­re Archi­tek­tu­ren setzt, ist im Vor­teil. Sau­be­re Tren­nung von Daten, Logik und Prä­sen­ta­ti­on sowie offe­ne Schnitt­stel­len sind dabei der Schlüs­sel zu lang­fris­tig wirt­schaft­li­chen Lösun­gen.

Bei BlueBranch sehen wir die Bera­tung dazu als zen­tra­len Teil unse­rer Arbeit. Wir hören zu, ver­ste­hen das Geschäft des Kun­den, brin­gen unse­re Erfah­rung aus zahl­rei­chen Pro­jek­ten ein und ent­wi­ckeln gemein­sam Lösun­gen, die wirt­schaft­lich, tech­nisch und orga­ni­sa­to­risch pas­sen. So ent­steht aus einem Stich­wort wie die­sem ein Pro­jekt, das tat­säch­lich Wert schafft.

Auch die Aus­wahl der rich­ti­gen Part­ner ist eine wich­ti­ge Kom­po­nen­te. Spe­zia­lis­ten für Ent­wick­lung, Kon­zep­ti­on, Design und Stra­te­gie brin­gen jeweils ihre Sicht ein und sor­gen dafür, dass Lösun­gen aus meh­re­ren Per­spek­ti­ven gedacht wer­den. Wer hier auf ein­ge­spiel­te Teams setzt, pro­fi­tiert von kur­zen Abstim­mungs­we­gen, kla­ren Ver­ant­wort­lich­kei­ten und einer hohen Umset­zungs­ge­schwin­dig­keit.

Nicht zuletzt zählt eine ehr­li­che Kom­mu­ni­ka­ti­on mit allen Betei­lig­ten. Erwar­tun­gen wer­den trans­pa­rent gemacht, Fort­schrit­te regel­mäs­sig geteilt, Risi­ken offen ange­spro­chen. So ent­ste­hen Pro­jek­te, in denen Ver­trau­en wächst und in denen schwie­ri­ge Ent­schei­dun­gen gemein­sam getrof­fen wer­den kön­nen. Genau die­se Art der Zusam­men­ar­beit prägt die Arbeit bei BlueBranch.

Ver­wand­te Begrif­fe im Lexi­kon

Begrif­fe rund um digi­ta­le Geschäfts­pro­zes­se hän­gen oft eng zusam­men. Die fol­gen­den Ein­trä­ge im BlueBranch-Lexi­kon ergän­zen das hier vor­ge­stell­te The­ma sinn­voll und hel­fen, ein voll­stän­di­ges Bild zu bekom­men.

Wer sich tie­fer in die­se The­men ein­ar­bei­tet, erkennt schnell, dass moder­ne digi­ta­le Geschäfts­mo­del­le nicht aus iso­lier­ten Bau­stei­nen bestehen, son­dern aus einem fein auf­ein­an­der abge­stimm­ten Zusam­men­spiel von Platt­for­men, Pro­zes­sen und Daten. Genau hier setzt unse­re täg­li­che Arbeit an.

Häu­fi­ge Fra­gen

Soll­te ich Bestel­lun­gen ohne Kon­to erlau­ben?

Ja. Ein erzwun­ge­nes Kun­den­kon­to ist einer der häu­figs­ten Grün­de für Kauf­ab­brue­che. Eine Gast-Bestel­lung mit der Opti­on, optio­nal ein Kon­to anzu­le­gen, ist meist die bes­se­re Wahl.

Wie vie­le Schrit­te soll­te der Check­out haben?

So weni­ge wie mög­lich, so vie­le wie nötig. Wich­tig ist, dass der Kun­de sich jeder­zeit ori­en­tie­ren kann. Ob mehr­stu­fig oder One-Page hängt von Sor­ti­ment und Ziel­grup­pe ab.

Wel­che Zah­lungs­ar­ten gehö­ren in einen moder­nen Check­out?

In Deutsch­land sind Pay­Pal, Rech­nungs­kauf, Kre­dit­kar­te und Last­schrift Stan­dard. Im inter­na­tio­na­len Geschäft und im mobi­len Umfeld sind Apple Pay und Goog­le Pay zuneh­mend wich­tig. Eine Ana­ly­se der Ziel­grup­pe gibt die genaue Ant­wort.

Sie pla­nen ein Pro­jekt, in dem die­ser Begriff eine Rol­le spielt? BlueBranch unter­stützt Sie von der Kon­zep­ti­on über die Umset­zung bis zum lau­fen­den Betrieb.

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